Stellungnahme des Fakultätsrates WiSo zum Arbeitskreis zur Ausarbeitung einer Fachschaft SoWi

Der Arbeitskreis zu einer eigenen Fachschaft SoWi hat sich durch einen Beschluss des Studierendenparlaments gegründet. Daran teilnehmen sollen vier Vertreter der HSG SoWi, der Fakultätsrat WiSo sowie ein Vertreter jeder weiteren, im Studierendenparlament vertretenen Fraktion.

In der letzten Sitzung des Arbeitskreises wurde beschlossen, dass der Arbeitskreis empfehlen soll, die Satzung derart zu verändern, dass es eine eigene Fachschaft SoWi mit den Studiengängen B. Sc. Sozialwissenschaften, M. Sc. Sociology and Social Research und M. A. Politikwissenschaften geben soll.

Der Fakultätsrat WiSo steht mit voller Überzeugung hinter einer gemeinschaftlichen Fachschaft aller Studiengänge an der WiSo-Fakultät. Unsere Teilnahme an dem Arbeitskreis berief sich zu Beginn darauf, eine gemeinschaftliche Lösung zu finden und uns für das Wohl der Studierenden einzusetzen. Durch den Beschluss innerhalb des Arbeitskreises – gegen den der Fakultätsrat WiSo geschlossen gestimmt hat – die Satzung dementsprechend zu ändern, ändert sich die Ausgangslage grundlegend. Es ist gegen unsere Überzeugung und unser Wahlversprechen, in dem wir uns für eine Gemeinschaftsfachschaft WiSo einsetzen, weiter an diesem Arbeitskreis teilzunehmen. Die nächsten Sitzungen werden sich damit beschäftigen, inwiefern eine Fachschaft SoWi umgesetzt werden kann. An einer solchen Ausarbeitung können und dürfen wir nicht mitarbeiten, wenn wir grundsätzlich hinter der Gemeinschaftsfachschaft stehen. Es würde vollkommen gegen unsere Einstellung und unsere Überzeugung sprechen, dieser Ausarbeitung beizuwohnen oder sie mitzugestalten. Deswegen hat sich der Fakultätsrat WiSo dazu entschlossen, ab sofort nicht mehr an diesem Arbeitskreis teilzunehmen.

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